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Zur Zeit des NT war Judas ein sehr geläufiger Name, was allein schon die Tatsache veranschaulicht, dass im Jüngerkreis Jesu zwei Männer diesen Namen trugen. Außer ihnen erwähnt das NT noch weitere Personen mit diesem Namen. Wer verfasste nun den vorliegenden Brief? Der Verfasser des Judasbriefs gibt sich als ein Bruder des Jakobus (Jud 1) zu erkennen. Dieser Jakobus, der als bekannt vorausgesetzt wird, war wahrscheinlich Jakobus, der Halbbruder des Herrn. Er wurde, nachdem er nach Jesu Tod gläubig geworden war, ein wichtiger Leiter der Jerusalemer Gemeinde (z.B. Apg 12,17). Aus Mt 13,55 wissen wir, dass es einen weiteren Halbbruder Jesu gab, der den Namen Judas trug. Vermutlich schrieb er, der Bruder des Jakobus, diesen vorliegenden Brief.  

Inhaltlich gleich dieser Brief dem 2Petr stark, ist allerdings kürzer gefasst. Auch hier ist die christliche Gemeinde durch Irrlehrer, die sich eingeschlichen haben, bedroht. Judas fordert nun dazu auf, für den Glauben „der ein für allemal überliefert ist“ (Jud 4)  zu kämpfen. Er charakterisiert die Irrlehrer in scharfen Worten und lässt keinen Zweifel an ihren unlauteren Motiven (Jud 8-16).

Der Jud kann so gegliedert werden:

  1. Kämpft für den wahren Glauben Jud 1-3
  2. Widersteht den falschen Lehren Jud 4-16
  3. Lebt in der apostolischen Lehre Jud 17-25

           

Bei der Lektüre des Jud können wir uns folgende Fragen stellen:

  • Haben wir eigentlich noch einen Sinn dafür, dass falsche Lehren den Glauben bedrohen können? Wieso ist das so?
  • Was gehört unaufgebbar zu dem Glauben, „der ein für allemal überliefert“ ist und wie kann man das eigentlich definieren?

Schlüsselvers: „ Ihr Lieben, nachdem ich ernstlich vorhatte, euch zu schreiben von unser aller Heil, hielt ich’s für nötig, euch in meinem Brief zu ermahnen, dass ihr für den Glauben kämpft, der ein für alle Mal den Heiligen überliefert ist.“ (Judas 3)

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

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