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Der Titusbrief gehört ebenso wie die zwei Briefe an Timotheus zu den sogenannten Pastoralbriefen. Diese Briefe behandeln vorranging Themen des pastoralen Dienstes und sind an Einzelpersonen gerichtet. Wie auch Timotheus, so war ebenso Titus ein enger Mitarbeiter des Apostels Paulus. Von seiner Herkunft her war Titus ein Grieche (Gal 2,3) und damit einer der ersten Heidenchristen, die einen wichtigen Dienst taten. Er begleitete Paulus bereits Ende der 40er Jahre mit Barnabas bei einer Reise nach Jerusalem (Gal 2,1-5). Später überbrachte Titus den sogenannten „Tränenbrief“ an die Gemeinde in Korinth (2Kor 7,6-8.13-14), der zur erfreulichen Umkehr dieser Gemeinde führte. Auch den zweiten Korintherbrief – Mitte der 50er Jahre – überbrachte Titus. In diesem Zusammenhang hatte Titus von Paulus auch die Aufgabe bekommen, in der Gemeinde Dienst zu tun und die Geschwister dort besonders auf die Spendensammlung vorzubereiten (2Kor 8,6). Einige Jahre später wurde Titus von Paulus beauftragt, die Gemeinden auf Kreta zu begleiten (Tit 1,5). Dass Titus auch in Paulus‘ letztem Brief – dem zweiten Timotheusbrief – erwähnt wird (2Tim 4,10) zeigt, dass er über viele Jahre ein enger und treuer Mitarbeiter des Apostels war. So verwundert es auch nicht, dass Paulus ihn „meinen Bruder“ (2Kor 2,13) oder „meinen rechten Sohn“ (Tit 1,4) nennt.

Im Titusbrief betont Paulus die gesunde Lehre, die es zum Aufbau vitaler Ortsgemeinden braucht. Er verweist z.B. auf die Notwendigkeit von Ältesten, die in der gesunden biblischen Lehre gegründet sind und diese gegen falsche Lehre verteidigen (Tit 1). Ferner gibt es eine Reihe Hinweise, was die gesunde Lehre inhaltlich für verschiedene Personengruppen bedeutet (Tit 2). Abschließend hebt Paulus hervor, dass gesunde Lehre stets zur Frucht führt (Tit 3).

Der Titusbrief kann so gegliedert werden:  

  1. Gegründet in gesunder Lehre 1,1-9
  2. Standhaft in gesunder Lehre 1,10-16
  3. Leben nach der gesunden Lehre 2,1-15
  4. Frucht durch die gesunde Lehre 3,1-15

           

Bei der Lektüre des Titusbriefs können wir uns folgende Fragen stellen:

  1. Gesunde Lehre – wie kann ich mich mehr von ihr prägen lassen?
  2. Gesunde Lehre – wo und wie kann ich sie weitergeben?

Schlüsselvers: Denn es ist erschienen die heilsame Gnade Gottes allen Menschen.“ (Tit 2,11)

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

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Einladung - Online-Seminar 13.06.2020

Thomas Klammt, Referent für Integration und Fortbildung des Bundes, lädt herzlich ein zum ersten Online-Seminar der Akademie Elstal für farsisprachige Mitarbeiter/innen. Am Samstag, 13. Juni, 11-16 Uhr, werden wir vier Vorträge zum Thema „Gemeinde – Kirche – Reich Gottes“ und Gesprächsmöglichkeit dazu anbieten. Wer sich bis 10.06.

27.05.2020


Im Himmel wird regiert

Unter dem Thema „Unser Glaube hat Zukunft!“ veranstaltete der BEFG am Himmelfahrtstag ein Online-Angebot mit Gottesdienst, Impulsreferat und Podiumsdiskussion..

22.05.2020

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