bibelstunde

Ein neues Jahr – ein neuer Anfang
Was mag das neue Jahr für Herausforderungen mit sich bringen? Vielleicht ein wenig düster, auf jeden Fall ungewiss steht es vor uns, denn wir wissen nicht, was uns erwartet. Wie gut, dass wir unserem Herrn und Retter vertrauen dürfen, dass Er uns weiterführen wird, wie Er uns auch im vergangenen Jahr geholfen hat.

Das Jahr 2019 steht vor uns
Jetzt hat das neue Jahr schon begonnen. Der Übergang in ein neues Jahr ist immer mit einer gewissen Ungewissheit verbunden. Der eine geht mit bestimmten Hoffnungen in das neue Jahr. Vielleicht hat er/sie es vor, sich zu verloben oder zu heiraten. Oder eine Ausbildung, ein Studium zu beginnen. Ein anderer mag mit Sorgen auf die nächsten Monate blicken. Vielleicht lief in der Ausbildung nicht alles so rund. Oder er hat Probleme mit seinen Geschwistern, mit seinen Eltern oder mit den Freunden, die er regelmäßig sieht.



Möglicherweise gibt es auch einen Leser, der sogar Angst vor dem neuen Jahr hat. Er steckt tief in finanziellen Problemen oder er hat sich mit falschen Leuten angefreundet. Er glaubt von denen nicht loskommen zu können, obwohl sie einen schlechten Einfluss auf ihn haben, vielleicht bis hin zum Drogenkonsum.

Ich weiß nicht, in welcher konkreten Situation Du Dich gerade befindest. Aber ich weiß eines: Der Herr Jesus ist da. Er will uns im neuen Jahr begleiten und an die Hand nehmen. Selbst wenn Du Dich ganz allein fühlst – Er ist da und möchte Dich an der Hand nehmen und durchs neue Jahr führen.

Ein neues Jahr in Israel ...
Für das Volk Israel war die Hand Gottes jedes Jahr aufs neue gewissermaßen direkt spürbar. Gott hatte seinem Volk eine Anzahl von Festen verordnet, an denen es jeweils zu Ihm kommen sollte. Diese Festzeiten begannen mit dem Jahreswechsel: „Am 14. Tag des 1. Monats sollt ihr für mich das Passahfest feiern. Anschließend beginnt die Festwoche, in der ihr nur Speisen essen dürft, die ohne Sauerteig zubereitet wurden. Am ersten dieser Tage sollt ihr nicht eure alltäglichen Arbeiten verrichten, sondern euch versammeln und gemeinsam mich, den Herrn, anbeten.“(4. Mo 28,16-19).

Während die Israeliten detaillierte Gebote hatten, was sie wann und wie tun sollten, dürfen wir als Christen die christliche Freiheit genießen „ Durch Christus sind wir frei geworden, damit wir als Befreite leben.“ (Gal 5,1). Diese bedeutet jedoch auch im neuen Jahr wieder, sich ganz bewusst der Führung unseres Herrn Jesus Christus auszusetzen. Denn Freiheit heißt ja nicht, das zu tun, was man selbst tun will. Christliche Freiheit bedeutet, von ganzem Herzen zu fragen, was den Herr Jesus ehrt. Genau das macht uns froh und glücklich. Wenn wir seine Hand suchen, werden wir erleben, das sie uns schon erfasst hat.

Vor allem darfst Du den Herrn Jesus in jede Situation Deines Lebens mit hineinnehmen. Du stehst vor einer schwierigen Entscheidung? Frage Ihn, wozu Er „Ja“ sagt. Du hast Probleme mit anderen Menschen? Frage Dich, wie der Herr Jesus gehandelt hätte. Dir geht es nicht gut? Sei sicher, der Herr Jesus denkt gerade jetzt an Dich! Du hast keine Freude mehr, konsequent mit dem Herrn Jesus Dein Leben zu führen? Denk einmal daran, was Er alles für Dich aufgegeben hat. Aus Liebe zu Dir. Er zwingt niemanden. Er wirbt um Dich, weil Er Dich liebt.

In dem neuen Jahr liegen viele Chancen und viele Gefahren vor Dir.    Es kommt auf Dich selbst an, was Du wählst. Mose hat dem Volk Israel einmal gesagt: „Das Leben und den Tod habe ich euch vorgelegt, den Segen und den Fluch! So wähle das Leben, damit du lebest, du und deine Nachkommenschaft, indem du den HERRN, deinen Gott liebst und seiner Stimme gehorchst und ihm anhängst“
(5. Mo 30,19.20).

Ich wünsche Dir, dass Du bei Deinen Entscheidungen immer auf Jesus hörst. Wer an seiner Hand geht, wird ein segensreiches Jahr 2019 erleben. Kein sorgenfreies, aber ein segensreiches!     

Gerhard Janzen

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.


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