bibelstunde

Er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen. Psalm 91,11

Der Psalmdichter schreibt im 91. Psalm über die Gefahren und die Nöte des Lebens die einen Menschen bedrohen können. Zur damaligen Zeit handelte es sich z. B. um schlimme Krankheiten, wie die Pest, Kriege oder wilde Tiere die sein Leben bedrohten.

Auch heute sind wir in unserem Leben von vielen Gefahren umgeben. Angefangen von den Gefahren des Straßenverkehrs, dem wir uns jeden Tag aussetzen, über die Gefahr arbeitslos zu werden, bis hin zu lebensbedrohlichen Krankheiten.

 

 

Vielen Situationen scheinen wir hilflos ausgeliefert, gegen andere versuchen wir uns abzusichern, indem wir unsere Werte gegen Diebstahl, Brand und Wasserschaden versichern, das Auto mit einer Vollkaskoversicherung versehen und unseren Lebensabend mit einer Kapitallebensversicherung und der staatlich verordneten Pflegeversicherung absichern.

Nicht dass ich meine, dass wir das Alles grundsätzlich nicht benötigen, dass wir die durchaus vorhandenen Bedrohungen in unserem Leben völlig außer Acht lassen, und ohne einen Gedanken an unsere Zukunft zu verschwenden in den Tag träumen sollen. Den Weg der uns in Psalm 91, und vielen anderen Stellen der Bibel aufgezeigt wird, möchte ich als den „Weg des Vertrauens auf Gott“ bezeichnen.

Die drohenden Gefahren für unser Leben werden dargestellt, aber es wird gleichzeitig deutlich gemacht, dass wir unser Vertrauen und unsere Hoffnung auf Gott setzen sollen. ER kann uns als seine Kinder bewahren, ER hat die Kraft und die Vollmacht seine Boten, die Engel zu senden um Hilfe und Bewahrung zu schaffen.

Vermutlich werden die meisten von uns noch nicht das erlebt haben was Paulus bei seinem Schiffbruch auf Malta erlebte (Apg. 28, 1 – 6), als er von einer giftigen Schlange gebissen wurde und nicht daran starb.

Aber sind die vielen „kleinen“ Bewahrungen im täglichen Leben unserer Familien nicht genug Hinweis auf Gottes Engel und seinen Schutz?

Hat nicht jeder von uns auch schon Situationen, wie z. B. Krankheiten oder im Straßenverkehr erlebt, in denen wir die rettende Hand Gottes ganz nah gespürt haben?

Im weiteren Verlauf des Psalms 91 kommt dieses und noch viel mehr zum Ausdruck: „Weil er sich fest an mich hängt, will ich ihn retten, will ich ihn bewachen; denn er kennt meinen Namen. …..will ich ihn mit einem langen Leben sättigen, will ich ihn mein Heil sehen lassen“ (Verse 14 - 16).

Es geht hier nicht mehr nur um die äußere Bewahrung unseres Lebens, sondern darum, dass diejenigen, die den Namen Gottes kennen und ihn anrufen an seinem ewigen Heil teilhaben werden – eine wundervolle und unglaubliche Aussicht! Vor allem anderen ist das das Wichtigste, was in unserem Leben zählt!

Viele von uns werden in den vor uns liegenden Ferien verreisen. Ich wünsche allen, dass sie dieses genießen, sich entspannen und erholen können, in dem Wissen, dass Gott mit seinem Segen und seiner Gnade bei uns ist.

Mit herzlichen Grüßen

Bertram Dittmar

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.



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