bibelstunde

„Was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele?“  (Mt. 16, 26)

Liebe Leser(-innen),
liebe Geschwister,

August und September – Monate, ja Zeit für Sommerferien, Erholung, Ausruhen, Wegfahren, Entspannen, Zeit haben. Es sind auch Wochen des Neuanfangs in Kindergarten, Schule, Beruf, im missionarischen Dienst, u.v.a.m..
Eine schöne Zeit, die man auskosten möchte und auf die man sich in der Regel freut.

Wir sind in unserem Leben irgendwie immer unterwegs. Wir reisen, sind aktiv, wollen noch aktiver sein; je nachdem, wie es unsere Möglichkeiten so zulassen. Neuanfänge stehen an, Weiterentwicklung, Optimierung, Ausbildung, Karriere sind oft nicht nur in der ersten Lebenshälfte unser Ziel.

 

 

 

 

Mehr, weiter, größer, höher, bis es nicht mehr weitergeht. Ja und dann kommen die Nächsten Ferien, Auszeiten – freiwillig oder auch unfreiwillig. Danach geht es wieder weiter.

Ist das so? Trifft das auf mich persönlich zu?
Es ist sicherlich nicht bei jedem so ausgeprägt. Aber auf einen Großteil von uns trifft dieses Szenario wahrscheinlich irgendwie schon zu.
Was steuert uns etwas zu machen? Wer oder was sagt uns, was wir uns vornehmen, unternehmen, planen und tun sollen? Was sind unsere Ziele?
Auch in den Ferien!

Jesus hinterfragt uns. Was ist der Mehrwert und Gewinn? Was treibt uns an? Wo wollen wir hin? Sind wir auf dem richtigen Weg?
Jesus bringt es auf den Punkt: Wenn wir nicht das richtige Ziel vor Augen haben, uns von dem leiten lassen, was nicht Ewigkeitswert hat, wenn wir uns dabei kaputt machen oder die größten Ehrungen und Auszeichnungen dieser Welt bekämen, so würde doch unsere Seele Schaden nehmen. Wir hätten unter‘m Strich alles verloren. Wir wären verloren.
Der Weg ist mit Jesus zu gehen und unser Ziel bei unserem Herrn zu sein, oder?

Die Seele, unsere Seele gilt es zu schützen und zu bewahren.
„Wenn wir Jesus nicht kennen, treffen wir Entscheidungen so, als gäbe es kein Leben nach dem Tod.
In Wirklichkeit ist unser jetziges Leben aber nur die Hinführung zur Ewigkeit. Wie wir diese kurze Zeitspanne leben, die uns gegeben ist, entscheidet über unseren Zustand in der Ewigkeit. Was wir auf der Erde anhäufen, hat keinen Wert, wenn es darum geht, ewiges Leben zu erlangen.“ [Studienbibel Neues Leben]

Unsere Seele. Was ist das?
Lexikon: Gesamtheit dessen, was das Fühlen, Empfinden, Denken eines Menschen ausmacht.
Das hebräische Wort, das gewöhnlich mit „Seele" übersetzt wird, ist „nephesh“; in einigen Fällen ist es in der Elberfelder Übersetzung mit „Leben" übersetzt.
Unter Seele (griechisch psyché) wird manchmal überhaupt das Leben des Menschen verstanden, meistens aber etwas ganz Bestimmtes im Menschen. Die Seele ist das im Menschen, was ihn zu einer Person macht, samt alledem, was zum Personen-leben des Menschen gehört.
Soweit zur Theorie und der reinen Lehre.

Ich bin mir in einem sicher: Wenn wir unsere Seele Negativem, aus Sicht der Ewigkeit Wertlosem aussetzen, wird auch der Mensch sich, werden wir uns entsprechend entwickeln. Und das in die Richtung, die nicht unser Ziel als Christen sein soll.

Wie nutzen wir unsere Zeit, unsere Freizeit? Was ist unsere unmittelbar nächste Zielsetzung? Was mache ich heute, morgen, was nehme ich mir vor? Wonach verlangt es mich. Was will ich?
Bei wem hole ich mir Rat, von wem Wegweisung? Bete ich um Weisheit?

Eine Menge Fragen, die helfen sollen. Fragen, denen man sich stellen kann und darf.

Ich wünsche uns allen eine erholsame, vielleicht auch erlebnisreiche und eine von Gott geführte und bewahrte Zeit, ob nun in den Ferien oder in eine neue Zukunft! Gott befohlen!

Euer und Ihr

Sebastian Wellnitz

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.



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