bibelstunde

„Und wieder ist Dezember, mitten im Advent. Die Kinder können kaum erwarten, bis die vierte Kerze brennt. Durch die geschmückten Straßen zieht wieder dieser Duft. Und tausend unerfüllte Träume liegen in der Luft.
Und in all dem bunten Treiben werden wir noch lange Zeit, lange Zeit auf der Suche nach Weihnachten bleiben. Und bald ist es soweit.
Die Zeit beginnt zu laufen. Es gibt so viel zu tun. Jeder wünscht sich ein paar Tage, um endlich auszuruhen. Da fehlen noch Geschenke. Und dann der Weihnachtsbaum! Pakete packen, Karten schreiben, das alles schafft man kaum. Und in all dem bunten Treiben werden wir noch lange Zeit, lange Zeit auf der Suche nach Weihnachten bleiben. Und bald ist es soweit.“ (Rolf Zuckowski, Auf der Suche nach Weihnachten)
Kennst du dieses Lied von Rolf Zuckowski? Kennst du dieses Gefühl, dass alles zu viel ist und man es gar nicht schaffen kann, vielleicht sogar besonders in der Weihnachtszeit? Häufig ist diese Zeit, die als besinnlich bezeichnet wird, eine besonders stressige. Dabei war das niemals Gottes Absicht für uns! Wir dürfen uns in dieser Adventszeit ganz bewusst Zeit nehmen, uns vorzubereiten und uns zu freuen auf das Fest der Geburt Jesu – was bedeutet Weihnachten für mich?

Wir dürfen dabei auch zurückblicken auf dieses Jahr, das zu Ende geht, und nachsinnen, was wir in den vergangenen Monaten mit Jesus erlebt haben. Was hat er mir gesagt? Wo hat er mir geholfen? Wobei konnte ich meine Zeit und Kraft einsetzen, um ihm eine Freude zu machen?

Zugleich geht es im Advent darum, Jesu Wiederkunft zu erwarten. Jesus ist auf die Welt gekommen, er weiß, wie es ist als Mensch zu leben. Jetzt ist er im Himmel, um wiederzukommen, wenn alles vorbereitet ist. Dieser Tag wird kommen und dann wird alles andere verblassen. In unserer schnelllebigen Gesellschaft geht uns das oft unter. Vielleicht ist es ein Gedankenanstoß für uns, den wir uns ins neue Jahr mitnehmen wollen. Zum Innehalten in Stressmomenten. Zum Durchhalten, wenn alles schwierig erscheint. Zum Festhalten an Jesus mit Hoffnung.

„Lasst euch durch nichts in eurem Glauben erschüttern!“, sagte Jesus zu seinen Jüngern. „Vertraut auf Gott und vertraut auf mich! Im Haus meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich dann etwa zu euch gesagt, dass ich dorthin gehe, um einen Platz für euch vorzubereiten? Und wenn ich einen Platz für euch vorbereitet habe, werde ich wiederkommen und euch zu mir holen, damit auch ihr dort seid, wo ich bin. Den Weg, der dorthin führt, kennt ihr ja.“ „Herr“, sagte Thomas, „wir wissen doch nicht einmal, wohin du gehst. Wie sollen wir dann den Weg dorthin kennen?“ – „Ich bin der Weg“, antwortete Jesus, „ich bin die Wahrheit und ich bin das Leben. Zum Vater kommt man nur durch mich.“ (Die Bibel – Johannes 14,1-6)

Wir wünschen euch eine stressfreie Adventszeit, besinnliche Weihnachtstage und von Herzen Gottes Segen und Leitung für das neue Jahr!

Viele Grüße, Tobias und Anna-Rebecca Berger

Vernetzt im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) in Deutschland K.d.ö.R.

Wir sind Mitglied im Bund Evangelisch Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.



Stilletag am 8. Dezember 2018 in der EFG Bochum-Linden – Ein Rückblick und eine Einladung

2018 stilletag gruppeEinen ganzen Tag lang Schweigen, nichts sagen! Wer mich kennt, weiß, wie schwer das für mich ist. Eine Auszeit jetzt, wo doch noch so viel zu tun ist? Und wird es dann nicht verdammt laut in mir… und es kommen Dinge hoch oder Gott sagt etwas zu mir, das ich so gar nicht hören will und in meinem Alltag erfolgreich unterdrücke? Und mit 40 Teilnehmer*innen, wie soll da Ruhe und Stille einkehren?Da war aber auch noch eine andere Stimme in mir, ein tiefes Bedürfnis und Verlangen, mich von Gott berühren und Ihn zu mir sprechen zu lassen.

22.12.2018


Bunt zusammenwachsen

Präsidium und Bereichsleiter des BEFG haben bei einem Klausurtag die Entwicklung des Bundes im Blick auf die Internationalität der Gemeinden besprochen..

16.01.2019

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